JetPeel

Macht schön und tut gar nicht weh

Mit Geschwindigkeiten von bis zu 720 Kilometern pro Stunde wird beim Jetpeel ein Gemisch aus Wasser, Gas und Kochsalz auf die Haut geschossen, so dass die obere „tote“ Schicht sanft abgetragen wird. Dann kommen Substanzen wie Hyaluronsäure, Vitamine oder aTX (ein pflanzlicher Botox-Ersatz) zum Einsatz, die als kraftvoller Strom aus Mikrotröpfchen besonders tief in die gereinigte Haut eindringen. Benutzt wird dafür ein Apparat, der ein wenig an ein Sauerstoffgerät erinnert – allerdings mit mikroskopisch kleinen Düsen vorne.
Zuerst kommt eine Lymphdrainage, die Wassereinlagerungen beseitigt, die Durchblutung ankurbelt und das Gesicht vorbereitet. Danach ist das Peeling dran. Bei Leuten mit weniger sensibler Haut kann statt des Kochsalzes dafür auch Glycolsäure in verschiedenen Konzentrationsstufen von fünf bis 15 Prozent zum Einsatz kommen. Und schließlich wird der Wirkstoff in die Haut eingebracht – in meinem Fall Hyaluronsäure. Es fühlt sich tatsächlich so an, als sei das eigene Antlitz eine modrige Fassade, die gründlich abgekärchert und dann neu gestrichen und versiegelt wird.