Kryolipolyse

Unter Kryolipolyse (von altgriechisch κρύος kryos = „Frost, Eis“, λίπα lipa = „fett“ und λύσις lysis = „Lösung, Auflösung“) versteht man die Verminderung von Fettgewebe durch lokale Anwendung von Kälte zu kosmetischen Zwecken. Es handelt sich um eine nicht-invasive Technik, bei der eine Fettstelle etwa eine Stunde unterkühlt wird. Es gibt verschiedenen Methoden: Die Haut wird eingesaugt oder durch Platten punktuell gekühlt.

Und so funktioniert die Therapie:
Durch gezielte Kältebehandlung sowie elektrische Muskelstimulation werden Fettzellen abgebaut und die Haut gestrafft. Die Fettzellen werden effektiv und schmerzfrei durch Kältetherapie zerstört, durch die kombinierte Muskelstimulation (EMS) wird die Muskulatur gestrafft und der Stoffwechsel gefördert. Und dies in nur knapp einer Stunde Behandlungszeit! Zudem sorgt LED-Blaulicht für erhöhtes allgemeines Wohlbefinden wie auch für den Aufbau von Kollagen, das von grosser Bedeutung ist für die Erhaltung und die Bildung des körpereigenen Bindegewebes.

So wirkt Kälte auf die Fettzellen:
Fettzellen sind viel kälteempfindlicher als andere Körperzellen. Wenn Fettzellen zwischen 50 und 60 Minuten einer Temperatur von mindestens plus 4 Grad unterzogen werden, reagieren sie sensibel auf die Kälte. Diese Fettzellen kristallisieren und werden innerhalb der nächsten Tage und Wochen schrittweise vom Stoffwechsel abgebaut.

Was passiert mit anderen Körperzellen, also nicht Fettzellen?
Andere Zellen werden nicht geschädigt, da sie nur bei viel tieferen Temperaturen auf Veränderung reagieren. Das endgültige Ergebnis ist nach ca. 3 Monaten zu erwarten. Durch den Umbau von Fett zu Bindegewebe ist auch ein zusätzlicher Straffungseffekt zu erwarten.